Treffen sich zwei Westriten … : Father Patrick Cardine (AWRV) besucht das Kloster von Eisbergen (ROCOR WR)

Summary in English:
WESTERN RITE MEETS WESTERN RITE IN WESTERN GERMANY.
Father Patrick Cardine (AWRV) Visits Monks Of Eisbergen (ROCOR WR)
Last Thursday, the 14th of November, there was a notable visit to Eisbergen: Father Patrick Cardine and his son Patrick Jr. stopped by the ROCOR western rite monastery on their way to the Orthodox monastery in Buchhagen. This was an great honor to the monastery’s community and an informative encouragement.

Am letzten Donnerstag, dem 14. November, kam hoher Besuch nach Eisbergen: Vater Patrick Cardine machte auf der Durchreise zum orthodoxen Kloster Buchhagen (in athonitischer Tradition) mit seinem Sohn Patrick Jr. Halt an der Weser und erwies der Eisbergener Klostergemeinschaft die Ehre.

Von unten nach oben: Sr. Humiliana, Patrick Cardine Jr., Vr. Patrick Cardine, Vr. Abt Thomas, Br. Stephan, Vr. Prior Philipp (Foto von Br. Raphael)

Für Westritus-Insider ist Vater Patrick vom Antiochenisch-orthodoxen Westritus-Vikariat (AWRV) aus den USA kein Unbekannter. Denn seine Liebe und sein Engagement für den Westritus, die in jeder Hinsicht vorbildlich und wegweisend sind, strahlen weit über seine Gemeinde hinaus – ja, sogar bis nach Europa.

In Videos auf Youtube zeigt er die Schönheit der WR-Liturgie, wie sie in seiner um die 150 Seelen großen Gemeinde dank eines herrlichen Chores und zahlreicher Altardiener, darunter mehre Diakone und Subdiakone, gefeiert und gelebt wird.

Auch typographisch wunderbar gesetzte und daher außergwöhnlich ansprechende lateinisch-englische Textbücher zum liturgischen Gebrauch entstehen in seiner blühenden Gemeinde.

Zudem hat der Kirchenchor seiner Gemeinde, den Kerrie Cardine, Vr. Patricks Gattin, leitet, eine CD aufgenommen. Der Erlös aus dem Verkauf kommt wieder der Gemeindearbeit zugute.

Beim gemeinsamen Mittagessen schilderte Vater Patrick eindrucksvoll, wie sehr die meisten Gläubigen, Priester und sogar die Bischöfe des antiochenisch-orthodoxen Patriarchats in den USA das Westritus-Vikariat ihrer amerikanischen Metropolie wertschätzen und unterstützen.

Denn bald 60 Jahre nach seiner Gründung kann jeder den großen Beitrag erkennen, den das AWRV bisher als Brücke in die Orthodoxie für zahlreiche Gemeinden und viele einzelne Suchende geleistet hat.
Ohne das AWRV – das lässt sich zweifellos sagen – hätten hunderte Gläubige nicht den Weg in die Orthodoxie gefunden. Einige wären vermutlich im konfessionellen Niemandsland jenseits von Anglikanismus, Katholizismus und Protestantismus verzweifelt und auf ihrer Suche kirchlich verdurstet. Für viele ist der WR jedoch zum rettenden Hafen der wahren Kirche geworden.

Fest anzupacken und große Projekte umzusetzen, hat Vater Patrick in seinem weltlichen Beruf als Schmied gelernt. Übrigens zog es ihn nach seinen Lehrjahren auf seiner Walz schon einmal durch „good old Europe“, wobei er sich auch einige Monate bei Hammerschmieden in Süddeutschland aufhielt.

Vr. Patrick at work

In seinem Betrieb entstehen wahre Kunstwerke wie etwa dieses originelle Treppengeländer:

Ob es dank höherer Eingebung an den „Berg der Kreuze“, einen bekannten katholischen Wallfahrtort in Litauen, erinnert? Dies wird vermutlich Vr. Patricks „Betriebsgeheimnis“ bleiben.

Doch nicht nur mit dem schweren Hammer, sondern auch mit der feinen Feder kann Vr. Patrick umgegehen. So ist er einer der Autoren des „The Orthodox West“, der Stimme des AWRV in Journalform.

Zudem ist er ein geschätzter und ergiebiger Interviewpartner. Besonders zum Thema Westritus hat er natürlich einiges zu sagen:

Berühmt ist seine Gemeinde St. Patrick ebenfalls für ihre hervorragende katechetische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zu deren highlights gehört regelmäßig die lange Tafel in Vr. Patricks Haus, an der sich leicht bis zu 40 Interessierte zum „young adult dinner“ versammeln.

The happy not-few at the „young adult dinner“ in Fr. Patrick’s house

Man kann die Jugendlichen gut verstehen, denn Vr. Patrick, der früher u. a. in Myanmar (ehemals Birma) das Wort Gottes verkündete, ist mit seiner charmanten, ruhigen und zuhörenden Art ein gewinnender Geistlicher, der unaufdringlich charismatisch für das Evangelium zu begeistern vermag.

Danke an Vater Patrick für seinen Besuch und die Ermutigung, uns als „Pioniere einer anbrechenden Zeit“ zu verstehen!

V. li. na. re.: Vr. Prior Philipp (u.a. Chef de Cuisine), Vr. Patrick Cardine (AWVR), Vr. Abt Thomas (Abbot & Archimandrit ROCOR WR)

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Die Liturgie des hl. Jakobus (sog. Alt-Jerusalemer Liturgie)

Der heimgegangene russ.-orth. Bischof Longin (Talypin), seine paterissa (Hirtenstab) haltend, bei der Feier der Liturgie der Hl. Jakobus in Düsseldorf. 

Es gibt eine Schönheit und Anmut im Einfachen, die wohl gottgefällig ist. Zu oft wird barocke Überladenheit mit Schönheit verwechselt. 
Die – für mich – „schönste“ und würdigste katholische Liturgie habe ich in der Kartause Marienau erlebt.

Hl. Messe (Konventamt) in der Kartause Marienau, dem einzigen Kloster des Kartäuserordens im deutschen Sprachraum.

„Da zog der HERR vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem HERRN voraus.
Doch der HERR war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben.
Doch der HERR war nicht im Erdbeben.
12 Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der HERR war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln.
13 Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel.“

1. Könige 19,11-13

Die „schönste“ orthodoxe Liturgie ist – für mich – die Jakobusliturgie, bei der sich die Kirche ihrer Anfänge erinnert und der Bischof ohne Mitra und Enkolpion wie Panagia zusammen mit 12 Priestern zelebriert:

Oder als nicht-bischöfliche Liturgie:

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Russia: Orthodox believers interested in Western Rite Orthodoxy

Please read more here:

Russia: Orthodox believers interested in Western Rite Orthodoxy

and in Russian:
Западное Православие | Western Orthodoxy

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Erzpriester Johannes Nothhaas heimgegangen

Erzpriester Vr. Johannes Nothhaas
25.05.1938 – 14.10.2019
Ewiges Gedenken!

Am Montag, dem 14.10.2019, ist Vater Johannes am frühen Morgen ruhig entschlafen.

Erzpriester Johannes R. Nothhaas war Leiter der Orthodoxen Gemeinde des Hl. Christophorus zu Mainz (Moskauer Patriarchat).
Im Jahr 1991 gründete er als Diakon die orthodoxe Gemeinde in Mainz und baute sie in den folgenden Jahren gemeinsam mit seiner Matuschka Photini auf.

In der Nachfolge seines geistlichen Lehrers Vr. Sergius Heitz war es sein Bestreben, der Verbreitung einer deutschsprachigen und supranationalen Orthodoxie zu dienen.

Am Montag, dem 21. 10. um 9.30 Uhr wird die Liturgie in Mainz gefeiert. Um 12.00 Uhr ist die Aussegnung, um 14.00 Uhr die Beisetzung auf dem Friedhof Mainz Brezenheim.

Ewiges Gedenken!

„Отец Иоанн был человеком искренней и твердой веры, ревностным служителем Церкви Христовой, любящим отцом для своих духовных чад. С его именем связана целая эпоха в истории Православия на германской земле. Будучи учеником и сотаинником приснопамятного протоиерея Сергия Хайца, внесшего большой вклад в развитие церковной жизни в Германии, отец Иоанн стал продолжателем его просветительских и пастырских трудов по распространению православной веры среди немецкого народа.“

14 октября 2019 – Соболезнование управляющего Берлинско-Германской епархией архиепископа Подольского Тихона в связи с кончиной протоиерея Иоанна Нотхаса

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Drei Waffen des Gebetes

Im besonderen Anliegen für eine bedrängte Seele

Sub tuum praesidium

Griechisch:
Ὑπὸ τὴν σὴν εὐσπλαγχνίαν,
καταφεύγομεν, Θεοτόκε.
Τὰς ἡμῶν ἱκεσίας, μὴ παρίδῃς ἐν περιστάσει,
ἀλλ᾽ ἐκ κινδύνων λύτρωσαι ἡμᾶς,
μόνη Ἁγνή, μόνη εὐλογημένη.

Kirchenslawisch:
Подъ твою милость,
прибѣгаемъ богородице дѣво,
молитвъ нашихъ не презри в скорбѣхъ.
но ѿ бѣдъ избави насъ,
едина чистаѧ и благословеннаѧ.

Lateinisch:
Sub tuum praesidium confugimus,
Sancta Dei Genetrix.
Nostras deprecationes ne despicias
in necessitatibus nostris,
sed a periculis cunctis
libera nos semper,
Virgo gloriosa et benedicta.
Amen.

Deutsch:
Unter deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet
in unseren Nöten,
sondern von allen Gefahren
erlöse uns jederzeit,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.

Anmerkung: „Es ist das älteste bekannte Mariengebet, das auf einem ägyptischen Papyrus aus dem 3. Jhd. n. Chr. gefunden wurde.“ (Kathepedia):

„The earliest text of this hymn was found in a Coptic Orthodox Christmas liturgy. The papyrus records the hymn in Greek, dated to the 3rd century by papyrologist E. Lobel and by scholar C.H. Roberts to the 4th century.[1][2][3][4] According to scholar Serafim Seppälä „there are no determinate theological or philological reasons to reject the 3rd century dating.“[5]
The hymn is used in the Coptic liturgy to this day, as well as in the Armenian, Byzantine, Ambrosian, and Roman Rite liturgies. It was part of Sulpician custom that all classes ended with a recitation of this prayer.[6] Besides the Greek text, ancient versions can be found in Coptic, Syriac, Armenian and Latin.[7]
Henri de Villiers finds in the term „blessed“ a reference to the salutation by Elizabeth in Luke 1:42.[7] „Praesidium“ is translated as „an assistance given in time of war by fresh troops in a strong manner.“[8]
The former medieval and post-medieval practice in several dioceses, especially in France, was to use the Sub tuum as the final antiphon at Compline instead of the Salve Regina[7] and in the Rite of Braga where it is sung at the end of Mass.“
(Wikipedia)

Papst Franziskus forderte im Oktober 2018 vor 25.000 Gläubigen auf dem Petersplatz die gesamte Kirche auf, zusätzlich zum Rosenkranz die Schlussbitten an Maria (Sub tuum praesidium) und an den Erzengel Michael (Sancte Michael Archangele, s. u.) zu beten, „um die Angriffe zurückzuschlagen, mit denen der Teufel die Kirche spalten will“. (katholisch.de)

Gebet zum Erzengel Michael

Lateinisch:
Sancte Míchael Archángele,
defénde nos in próelio;
contra nequítiam et insídias diáboli
esto praesídium.

Imperet illi Deus, súpplices deprecámur,
tuque, Prínceps milítiae caeléstis,
Sátanam aliósque spíritus malígnos,
qui ad perditiónem animárum pervagántur in mundo,
divína virtúte, in inférnum detrúde.

Deutsch:
Heiliger Erzengel Michael,
verteidige uns im Kampfe!
Gegen die Bosheit und Nachstellungen des Teufels
sei Du unser Schutz.

„Gott gebiete ihm!“, so bitten wir flehentlich.
Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stürze den Satan und die anderen bösen Geister,
die in der Welt umherschleichen,
um die Seelen zu verderben,
durch die Kraft Gottes hinab in die Hölle.
Amen. Halleluja.

Heiligstes Herz Jesu, erbarme dich unser.
Unbeflecktes Herz Mariens, bitte für uns.

Anmerkung zu diesem wirkungsvollen Gebetes:
Es kursiert folgende Legende, die Papst Leo XIII. die Entstehung des Gebetes zuschreibt, von dem er anordnete, dass es überall nach der Stillen Messe zu beten sei. Dies wurde bis zum II. Vatikanischen Konzil treu befolgt. 

„Eines Tages, nach dem Feiern der Heiligen Messe, fand man Papst Leo XIII. regungslos vor sich hinstarrend vor. Einen Augenblick später war er plötzlich wieder präsent und sperrte sich schnell in seinem privaten Büro ein. Eine halbe Stunde später, als seine Zuarbeiter schon an die Tür klopften um zu fragen, ob alles in Ordnung sei, kam er heraus mit dem fertigen Gebet. Seit diesem Tag war er dafür bekannt, es regelmäßig zu beten.

Was hatte der Papst gesehen, das ihn dazu bewegte, dieses Gebet zu verfassen? Einer Erzählung zufolge hatte er eine Vision von dämonischen Kräften, die Rom umzingelten. Einer anderen zufolge hörte Leo ein Gespräch zwischen Gott und Satan, in dem Gott dem Teufel erlaubte, ein Jahrhundert zu wählen, in dem er sein Schlimmstes tun durfte. Welches Jahrhundert der Widersacher wählte? Das zwanzigste.

Seit den 1930er Jahren haben Artikel in verschiedenen katholischen Publikationen solche Geschichten erzählt. Ob irgendetwas an ihnen wahr ist, kann heute nicht mehr festgestellt werden. Sie entstanden frühestens 45 Jahre später als das Gebet. Ein Artikel aus den 1950er Jahren gibt zwar den persönlichen Sekretär des Papstes als Quelle an; aber es ist unklar, ob dies zutrifft – es gibt keine Quellen aus den 1880er Jahren, die dies bestätigen würden.“ (CNA)

Das Memorare des Hl. Bernhard

Lateinisch:
Memorare, o piissima Virgo Maria,
non esse auditum a saeculo,
quemquam ad tua currentem praesidia,
tua implorantem auxilia,
tua petentem suffragia, esse derelictum.

Ego tali animatus confidentia,
ad te, Virgo Virginum, Mater,
curro; ad te venio; coram te gemens
peccator assisto.

Noli, Mater Verbi,
verba mea despicere,
sed audi propitia et exaudi.
Amen.

Deutsch:
Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria,
es ist noch nie gehört worden,
dass jemand, der zu Dir seine Zuflucht nahm,
Deinen Beistand anrief
und um Deine Fürbitte flehte,
von Dir verlassen worden ist.

Von diesem Vertrauen beseelt,
nehme ich meine Zuflucht zu Dir,
o Jungfrau der Jungfrauen, meine Mutter,
zu Dir komme ich, vor Dir stehe ich
als ein sündiger Mensch.

O Mutter des ewigen Wortes,
verschmähe nicht meine Worte,
sondern höre sie gnädig an
und erhöre mich.
Amen.

Anmerkungen: „Nach dem lateinischen Anfangswort Memorare (Gedenke) wird ein Gebet zitiert, das zu den Grundgebeten der römisch-katholischen Kirche gehört und gelegentlich in Andachten gebetet wird. In der eucharistischenLiturgie vor dem 2. Vatikanischen Konzil wurde es auch als Communio gesungen.
Das Memorare ist aus dem heutigen gottesdienstlichen Gebrauch weitgehend verschwunden. Johannes Paul II. hat es in seiner Predigt bei der hl. Messe am 25. März 2000 in der Verkündigungsbasilika in Nazaret auf seiner 91. Auslandsreise zitiert […]
Seine Herkunft ist nicht ganz klar. Oft wird es fälschlich Bernhard von Clairvaux zugeschrieben. Diese Zuschreibung beruht, obwohl wenige Verse der Dichtung auf Gedanken des Heiligen Bernhard anspielen, auf einer Namensverwechslung mit dem französischen Volksmissionar Claude Bernard (1588–1641), der das Gebet auf Gebetszettel gedruckt verbreitete. […]
Obwohl Bernard unbestreitbar als sein Wegbereiter zu gelten hat, wurde das Memorare schon von Franz von Sales verwendet. Das Gebet findet sich bereits in älteren Handschriften aus dem 15. Jahrhundert als Teil des sehr langen Marienhymnus „Ad sanctitatis tuae pedes, dulcissima Virgo Maria“. Dieser ist im Hortulus Animae (15. Jh.), dem Antidotarius Animae des heilkundigen ZisterzienserabtesNicolaus Salicetus[3] († um 1493[4]) und dem Precationum piarum Enchiridon des Simon Verepaeus (1570) nachgewiesen. Wann das Memorare als eigenständiges Gebet ausgegliedert wurde, ist nicht klar belegt.“ (Wikipedia)

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Westritus-Konferenz 2019 in Florida

von Father Aidan Keller

„The ROCOR Western Rite Conference began in the afternoon of Monday, Sept. 30, and lasted through midday on Friday, Oct. 4, 2019.

The Conference was facilitated by Archpriest Mark Rowe, Vicar for Western Rite communities, and both Metropolitan Hilarion (Kapral), first hierarch of the Russian Church Abroad, and Metropolitan Jonah (Paffhausen), former primate of the Orthodox Church in America, were present. Registration was from 1:00 to 5:00 p.m. on the first day, followed by Vespers with the hearing of confessions.

Three men were tonsured as Readers. Many Years to Jacob, Nicholas Gilpin, and Stylianos!

Liturgy for St. Theodore of Canterbury on Tues., Oct. 1, was celebrated by Archpriest Mark Rowe; for the Ember Day in (old calendar) September on Wed., Oct. 2, by Priest Thomas Cook of Great Britain; for departed Abbots and Clergy of the Western rite, a Requiem, on Thur., Oct. 3, by Priest David Kinghorn; and for St. Matthew the apostle and evangelist on Fri., Oct. 4 by Hieromonk Aidan (Keller).

Daily, Terce, Sext, Vespers, and Compline were kept in the Conference hall, which was kept as a chapel throughout the Conference.

There were special work meetings for each of the newly-created Western Rite Deaneries,* as well as the Vicar’s Administrative Council.

On Wed., Metropolitan Jonah met held a partial-day retreat with the matushki (priests‘ wives) at the nearby St. Joseph’s Orthodox Church.

Various kinds of Western rite service books, music, prayer ropes, icons, crosses, etc., were displayed for sale during the Conference by Fr. Lazarus of Stockholm, Sweden; hieromonk Aidan of Texas; and hieromonk David Colburn of Tennessee.

Lectures were given by Metropolitan Jonah (on outreach and mission); Archpriest Mark Rowe (on various topics); Priest Kevin Kirwan, author of ‚Finding Genuine Catholicism in the Orthodox East‘ (on this book and the journey people make to the Church); and Hieromonk Aidan Keller (on characteristics of the older forms of the Roman rite).

There were participants from the United States, including Hawaii; Great Britain; and Scandinavia. Services were held mostly in English, with some Latin chants and an all-Latin Requiem Mass. Chanters included Reader Gildas Meal of Britain and Hieromonk Aidan from Texas. Priests took turns leading the various Hours of the Divine Office.

I believe it is fair to say that the Conference was stimulating in its content; reverent in its prayer; delightful in its fellowship; instructive; and also, it must be admitted, quite tiring, as the days were very full. Many made it to the nearby beaches or to see the sights of beautiful Sarasota. No alligator attacks were reported for our group, and that is always a plus.

Many thanks to Archpriest Mark, Vladyka Hilarion, Fr. David and matushka Patricia Kinghorn; and many others, for a beautiful Conference! We look forward to the next ROCOR-wide Western Rite Conference to occur in 2021. In 2020, the various Deaneries will hold regional conferences.

Finally, in 2020 a grand celebration is planned for the 150-year anniversary of the presence of Western Rite in the Russian Church. More information will be shared as it becomes known.

Deo Gratias! ~ Thanks be to God!.“

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* The new deaneries and their deans are as follows.
Central Deanery — Priest Patrick Lowery, Christ the Saviour, Michigan
Eastern Deanery — Priest David Kinghorn, St. Cuthbert’s, Pawtucket, Rhode Island
Southern Deanery — Archpriest Mark Rowe, St. Joseph’s, Sarasota, Florida
Western Deanery — Priest John Longero, St. Andrew’s, Reno, Nevada
U.K. Deanery — Priest Thomas Cook, St. Edmund’s, Nottingham
Scandinavian Deanery — Hieromonk Serafim Furemalm, Holy Protection, Stockholm
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Vater Sergius Heitz ewigen Angedenkens

Erzpriester Vr. Sergius Heitz
06.06.1908 – 07.10.1998
Ewiges Gedenken!

Aus einer Würdigung von Hypodiakon Nikolaj Thon:

„Sergius Heitz war mit Sicherheit für einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten eine der bekanntesten, allerdings gelegentlich auch umstrittensten Persönlichkeiten der Orthodoxie in Deutschland, besonders des deutschsprachigen Elements in ihr, das durch ihn stark geprägt wurde. Nach seinem Verständnis sollte eine Konversion westlicher Christen zur Orthodoxie nicht zur Folge haben, dass der Konvertit seine eigene Kultur, Mentalität und Sprache ablegt, wenn er orthodox wird.

Erzpriester Heitz ging es nach seinen eigenen Aussagen dabei vor allem um den universellen Anspruch der Orthodoxe Kirche. Seine Lebensaufgabe sah er stets darin, der Orthodoxie im Westen einen für alle Christen zugänglichen Raum zu schaffen, weswegen er für unermüdlich die Festigung der deutschen, zumindest einer deutschsprachigen Orthodoxie arbeitete.

Seine Intentionen und Positionen über den Auftrag der Orthodoxen Kirche im Westen, speziell in Deutschland, wie er ihn verstand, erläuterte er einmal in einem Beitrag in den Parochialen Monatsblättern aus Anlass des silbernen Jubiläums der Düsseldorfer Gemeinde so:

Die Orthodoxe Kirche beansprucht in ihrem Bewusstsein und in ihrer Sendung die universal gültige Ausprägung dessen zu sein, was Christentum ist und sein muss. … Das Zeugnis der urchristlichen Wahrheit und Gottesverherrlichung ließ in steigendem Maße Menschen sog. ‚westlicher‘ … oder anderer nicht-östlicher Herkunft ihre geistlich-kirchliche Heimat in der katholischen Orthodoxie finden. …

Orthodoxie hierzulande, in heutigen Zeiten heißt durch ein von Gott gültiges Zeugnis, den existentiellen Zugang zur Fülle — im historischen und metaphysischen Sinn — des urchristlichen Lebens offen zu halten, heißt … ohne auflösende Abstriche, ohne in Missgestaltungen verkrümmt, ohne billige Verdünnungen, ohne zentrifugale Entwicklungen, ohne humanistische (rationalistische, historizistische, ethizistische) Vorbehalte, so wie der Heilige Geist eben diesen weltüberwindenden Glauben mit der Göttlichen Tradition in der alleinigen, heiligen Kirche rein, lebendig und gegenwärtig strömen lässt, heißt … den dreieinigen Gott … anzubeten und Seine Herrlichkeit widerzuspiegeln.
(Orthodoxe Parochie zu den heiligen Erzengeln – Parochiale Monatsblätter für den Monat Juni 1983, Düsseldorf, S. 11 f.)“

Leider scheint seine Vision einer deutschsprachigen Orthodoxie weiter weg denn je zu sein.

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LITERATUR

a) Von Vr. Sergius Heitz (nach der Orthodoxen Bibliothek)

–: Das Gebet der Orthodoxen Kirche, (OROLOGION UND OKTOICH) Tageszeitengebete, Tischgebete, Kommuniongebete, Dienste für die Entschlafenen, Wechseltexte für die gewöhnlichen Sonntage des Kirchenjahres und Zusammenstellung der Tageslesungen, hgg. v. Erzpriester Sergius Heitz, bearb. v. Prof. Dr. Susanne Hausammann, Sonderdruck für die orthodoxen Gemeinden, Köln: Luthe-Verlag (fotomechanische Übertragung) 1981.
Teil 1 Orologion (S. 1-238), Teil 2 Privatgebet (S. 239-391), Teil 3 Oktoich (S. 392-693).

–: Der Orthodoxe Gottesdienst, Band I: Göttliche Liturgie und Sakramente, hgg. v. Erzpriester Sergius Heitz; Mainz: Grünewald-Verlag, S. 1-77; S. 78-177; S. 178-277; S. 278-???; S. ???-???; S. ???-???.

–: Erbsünde und Rechtfertigungin orthodoxer Sicht (maschinenschriftl.).

–: Gottes Kinder heißen wir und sind es, in: Orthodoxie Heute 1978 – 62/63.

–: Mysterium der Anbetung, Bd. I.

–: Mysterium der Anbetung, Bd. III.

–: Parochia – Briefe zu den Festmysterien.

–: Zwischen Altkatholiken und Orthodoxen.

b) Über Vr. Sergius Heitz:

OrthMedien auf youtube:
„Erzpriester Johannes Nothhaas, Vorsteher der deutschsprachigen Gemeinde des Hl. Christophorus in Mainz, erzählt lebhaft vom Wirken des bekannten Geistlichen und Übersetzers Sergius Heitz.
Dabei spricht er den Werdegang der deutschsprachigen Orthodoxie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an. Vortrag im Russischen Haus in Berlin, 6. Dezember 2017, bei der Veranstaltung der Informationsabteilung der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat) im Gedenken an Erzpriester Sergius Heitz (1908-1998)“

Art. „Sergius Heitz“ (Wikipedia)

Art. „Sergius Heitz“ (Orthopedia)

In Memoriam Vater Sergius Heitz (Gedenkseite der Orthodoxen Fraternität in Deutschland)

06.12.2017: Konferenz „Erzpriester Sergius Heitz (1908-1998) und der deutschsprachige Gottesdienst“

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